Browsing Category

methoden & zusammenhänge

Brot methoden & zusammenhänge

Brot backen mit dem Thermomix Pane Sera nach Dietmar Kappl

Nein!

Man kann natürlich im Thermomix kein Brot backen.

Aber!

Man kann den Brotteig im Thermomix kneten.

Dabei gilt jedoch die allgemeine Thermomix-Grundeinschränkung:

Der Thermomix ist Generalist und nicht Spezialist!

Das bedeutet: wie alle anderen Generalisten auch kann der Thermomix vieles ganz solide bis gut – er ist aber kein Experte. Man muss sich also entweder damit zufrieden geben, im Vergleich zum Experten nur ~70% von 100% möglicher Qualität zu bekommen, oder – man muss ein bißchen tricksen 🙂 Continue Reading

Diese Beiträge könnten Dich auch interessieren:

Brot methoden & zusammenhänge

Das ultimative Baukasten-Rezept für Sauerteig-Brot (1/2) 1-2-3 Sauerteig-Brot nach Bernds Bakery

Seeeehhhhhr lange schon stand das 1-2-3 Sauerteig-Brot nach Bernds Bakery auf meiner Nachback-Liste. Mittlerweile habe ich es ausprobiert – und was soll ich sagen?

Ich bin begeistert!!!

Das Konzept ist tatsächlich genial. Denn es ermöglicht dem Bäcker, in einem sehr einfach gehaltenen Rahmen, phantastische Flexibilität fürs Backen von Sauerteig-Brot.

Kein sklavisches Nachbacken von Rezepten mehr und kein kompliziertes Umrechnen von Rezepten um Varianten auszuprobieren. Und das ist insbesondere bei Sauerteig-Brot, das durchaus zur Zickigkeit neigen kann, ein wirklich toller Ansatz.

Darüber hinaus erlaubt das Rezept für die Stückgare eine „kurze“ Gare bei Raumtemperatur und eine lange Übernacht-Gare im Kühlschrank. Eine phantastische Geschichte… Continue Reading

Diese Beiträge könnten Dich auch interessieren:

methoden & zusammenhänge Winter

Die beste Ente der Welt!

So kann man sich als Ehepaar missverstehen: da kam die beste aller Ehefrauen euphorisch mit einer Ente vom Markt inklusive der irrigen Annahme, sie würde mir damit eine Freude zu machen.

Doch weit gefehlt!

Die Vorstellung, eine ganze Ente zuzubereiten, sorgt bei mir für puren Stress, Versagensängste und ausgedehnte depressive Episoden. Denn blöderweise hat die Natur nahezu alle Geflügel in einer Art und Weise konzipiert, dass das zeitgleiche Treffen der günstigsten Garung für alle Fleischteile schwieriger ist als in Badehose den Mount Everest zu besteigen.

Naheliegenderweise führten die unterschiedlichen Perspektiven auf den Casus Ente zunächst zu zwischen-ehelichen Herausforderungen. Letztendlich jedoch hat auch dieser Fall nur mal wieder bestätigt, dass jedem größeren Erfolg ein mehr oder weniger ausgiebiges Scheitern vorausgeht. Coaches, Psychologen und Organisationsentwickler umschreiben dieses Scheitern ja gerne als „die Komfortzone, die man verlassen muss“ und meinen damit nichts anderes, als dass man ein paar mal (oder auch öfter) ordentlich auf die Fresse fallen muss, wenn man sich entwickeln will.

Dieses „Komfortzone verlassen“ hatte ich nach meinem letzten Versuch, der zwar nicht im völligen Desaster, aber dennoch sehr weit weg von „befriedigend bis gut“ geendet war, auf frühestens 2025 verschoben.

Und nun lag sie da, die Ente, grinste mich frech an und schien mir zuzuraunen: „Na, wollen wir doch mal sehen, wer von uns beiden der hartnäckigere ist“.

Und, was soll ich sagen? Manchmal bedarf es eben eines kleinen Schubses, um voran zu kommen. Und heute darf ich mit einem gewissen Stolz behaupten, völlig unerwartet am vorvergangenen Wochenende die beste aller Methoden für die Zubereitung einer ganzen Ente gefunden zu haben, die überhaupt denkbar ist…

Continue Reading

Diese Beiträge könnten Dich auch interessieren:

methoden & zusammenhänge

Buchbesprechung: „Koch- und Gartechniken: Wissenschaftliche Erläuterungen und Texte

Es gibt die Liebe auf den zweiten Blick – auch bei Büchern. Ein gutes Beispiel dafür ist das Buch “On food and cooking” von Harold Mc Gee. Das habe ich vorvergangene Weihnachten geschenkt bekommen und nach einem ersten flüchtigen Blick reflexartig, weil erheblich eingeschüchtert, in die hinterste Ecke des Bücherschrankes befördert.

Würde mich heute jemand fragen, welches Buch ich auf eine einsame Insel mitnehmen würde, mit hoher Wahrscheinlichkeit wäre die Antwort “On food and cooking” von Harold McGee.

Das Buch ist das perfekte Nachschlagewerk für nahezu alle Fragen, die man zum Thema Essen & Trinken haben kann. Schmecken Salzwasser-Fische anders als Süßwasser-Fische – und warum? Macht es einen Unterschied, wie man Kohl schneidet? Wonach schmecken eigentlich Pfirsiche?

“On Food and cooking” weiß die Antwort.

Was das mit dem Buch “Koch- und Gartechniken” von Rolf Caviezel und Thomas Vilgis zu tun hat?

Die Liebe auf den zweiten Blick….

Continue Reading

Diese Beiträge könnten Dich auch interessieren:

Herbst methoden & zusammenhänge

Food Pairing Champions League – Joachim Wissler & Joselito

Wenn man einen Foodblog betreibt, landet man automatisch auf dem Radarschirm von Kommunikations- und PR-Agenturen sowie allen anderen Unternehmen, die in der Food- und Weinbranche arbeiten und naturgemäß Aufmerksamkeit für ihr Geschäft benötigen.

Das ist gar nicht schlimm – ganz im Gegenteil: Trommeln gehört ja bekanntlich zum Geschäft, und wenn jemand interessante Ideen, Produkte oder was-auch-immer hat, soll er damit gerne anklopfen.

In den ersten zwei Jahren von cookin‘ waren die Anfragen jedoch vielfach kurios: einige, überwiegend in der Provinz beheimatete, Agenturen offerierten streng-geheime Projekte, deren exklusiven Inhalt sie erst nach der Übersendung eines konkreten Preises enthüllen wollten. Unabhängig davon, dass es auf meinem Blog nichts gegen Geld gibt, blieben meine Nachfragen, um was es denn überhaupt gehe, stets unbeantwortet.

Gerne erinnere ich mich auch an die Mails eines Berliner Inkubators, der überwiegend erstaunlich absurde Kooperationen im Angebot hatte. Mein Highlight: eine potenzielle Zusammenarbeit, die mich befähigen würde, meine Leser regelmäßig mit den heißesten Neuigkeiten zum Thema „Brotschneidemaschinen“ zu versorgen.

Mon dieu!

Die Zeiten haben sich jedoch glücklicherweise geändert: die Gugu-Anfragen sind dieses Jahr auf nahezu Null zurückgegangen. Dafür landen immer wieder spannende Einladungen im digitalen Briefkasten: sei es zu Weinproben, zum phantastischen Chefkoch-Foodcamp 2017 (Bericht steht noch aus) oder zu der Veranstaltung, über die ich mich gefreut habe wie ein Schneekönig und über die ich im Folgenden berichten möchte: das JoselitoLab 2017 im Restaurant Vendome.

Continue Reading

Diese Beiträge könnten Dich auch interessieren: