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Brot

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Schnelle 3 1/2 Stunden-Brötchen

Wie alle anderen seriösen Blogger auch, verbreite ich gebetsmühlenartig das Mantra, dass gutes Brot Zeit braucht und es keinen Abkürzungen gibt.

Das ist richtig und wird auch immer so bleiben.

Dennoch gibt es Situationen, in denen es einfach etwas schneller gehen muss.

Dieses Rezept für schnelle 3½-Stunden-Brötchen zeigt, dass sich ein überschaubarer Zeitaufwand und richtig guter Geschmack nicht unbedingt ausschließen.

Von den ersten Vorbereitungen bis zu den knusprigen Brötchen auf dem Kuchengitter vergehen etwas mehr als drei Stunden – und trotzdem wird hier nicht einfach an allen Ecken und Enden gespart.

Das Ergebnis ist erstaunlich gut: die Brötchen sind lecker, es fehlt Ihnen nicht an aromatischer Tiefe. Ich hätte, offen gestanden, nicht gedacht, dass man in so kurzer Zeit so leckere Brötchen fabrizieren kann.

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Sehr fluffige Kartoffelbrötchen

Diese Kartoffelbrötchen sind außen knusprig und innen herrlich weich, saftig und fluffig. Dafür sorgen nicht nur die gekochten Kartoffeln im Teig, sondern auch die lange, kalte Teigführung.

Sie bringt ein wunderbar aromatisches Ergebnis hervor und macht die Brötchen zu einem echten Lieblingsrezept für Frühstück, Brunch oder die Brotzeit. Continue Reading

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Sehr fluffige Brötchen mit 50% Vollkornmehl

Der Legende nach wurden die so genannten „Herrgottsbescheißerle“ von Zisterziensermönche im württembergerischen Kloster Maulbronn erfunden.

Um das 17./ 18. Jahrhundert herum steckten die frommen Männer in einem Dilemma: sie mussten die Regeln der Fastenzeit einhalten, hatten aber stabil Lust auf Fleisch.

Was tun?

Die Lösung waren Maultaschen, in denen die Mönche das Fleisch in der Fastenzeit vor dem Blick des Allmächtigen versteckten konnten.

Geboren war der Begriff „Herrgottsbescheißerle“.

Nun kann man die Absichten der Mönche durchaus moralisch hinterfragen.

Das Ziel dieser Brötchen, intern „Kinderbescheißerle“ genannt, nämlich Kindern Vollkornmehl unterzujubeln, ist dagegen wesentlich edler.

Denn Vollkornmehl ist auf der einen Seite bei Kindern grundsätzlich so beliebt wie die Impfung bei der groben Kinderärztin. Andererseits ist Vollkornmehl gesund und wesentlich nahrhafter (Ballaststoffe) als die üblichen hellen Weizenmehle.

Was also tun?

Wir „verstecken“ das Vollkornmehl in sehr fluffigen, leckeren Brötchen. So fällt der Vollkornanteil nicht weiter auf und die Kinder ziehen sich unbemerkt das gute Mehl freiwillig rein. Um da Ganze noch besser zu machen, besteht die andere Hälfte des Mehles aus Ruchmehl. Das ist nicht nur sehr, sehr lecker, sondern enthält auch wesentlich mehr Ballaststoffe als 550er Weizenmehl.

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Dinkelvollkornbrot

Wenn Du meinen Blog schon etwas länger verfolgst, dann weißt Du (hoffentlich 🙂 ), dass ich nicht zur Großmauligkeit neige.

(Kleine Anekdote nebenbei: das einzige Rezept, für das ich schon beim Titel richtig auf die Pauke gehauen habe, nämlich „Die beste Ente der Welt“, ist seit Jahren das erfolgreichste Nicht-Brot-Rezept auf diesem Blog. Ob das für das Rezept oder gegen das Internet spricht, sei mal dahin gestellt.)

Zurück zum Dinkelvollkornbrot: wäre ich ein Szene-üblicher Food Influencer auf TikTok, ich würde bei diesem Brot die Augen verdrehen, ungläubig und überwältigt vor lauter Genuss in die Kamera starren und Laute von mir geben, die völlig zurecht außerhalb von Schlafzimmern nichts verloren haben.

Nun bin ich Gott-sie-Dank kein Food Influencer auf TikTok

Trotzdem haue ich jetzt mal einen raus: dieses Dinkelvollkornbrot ist absolute Weltklasse.

Es ist in Sachen Geschmack, Saftigkeit, Kruste und Haltbarkeit nicht zu schlagen. Dinkelvollkornbrot geht anders, besser geht es nicht. Continue Reading