Overnight Oats waren vor vielen Jahren der ganze heiße Sch*** in der Social Media-Influencer-Szene. Das alleine disqualifizierte sie lange als Thema für diesen kleinen Blog.
Warum?
Influencer nerven brutal.
Erstens: sie sind maximal unkreativ. In der Regel springt die ganze Herde auf die jeweils neueste Idee auf und kopiert so ungeniert voneinander, dass es fast schon wieder beeindruckend ist.
Zweitens: der größte Teil der Inhalte ist maximal oberflächlich und vielfach mindestens irreführend. „Schönes“ Beispiel von unserer Vietnam-Reise: die „ikonische“ Goldene Brücke in der Nähe von Da Nang wird auf unzähligen Kanälen als absolutes Highlight jeder Vietnam-Reise gelobt. Dass die Brücke Teil eines großen, völlig artifiziellen Freizeitparks und in der Regel brutal voll ist, wird meistens verschwiegen.
Drittens: Influencer machen es unter „Oh mein Gott nicht!!!!!!“ nicht. Es muss die beste Pho in Saigon, das beste Bolognese-Rezept der Welt oder das geilste Steak in Kyoto sein. Eine Nummer kleiner ist es selten.
Da lobe ich mir den Schotten Hugh (es gibt ja immer Ausnahmen von der Regel), der sich todesmutig durch asiatische Streetfoodstände durchfuttert als ob Magen-Darm-Krankheiten und Salmonellen nur Erfindungen windiger Verschwörungstheoretiker wären. Dass Hugh auch gerne mal das Gesicht verzieht, wenn die gesäurte chinesische Spezialität nicht ganz so lecker schmeckt, macht die Sache nur sympathischer. Continue Reading





