Carribean Queen: Passionsfrucht, Schokolade und Kokos Passionsfrucht-Schaum, Schokoladeneis, Kokos-Panna Cotta, Schoko-Crumble

Passionsfrucht und Schokolade 900

Food Pairing ist eine tolle Sache. Keine Frage. Spannende Geschmackskombinationen finden, Grenzen ausloten, Neues lernen – alles super.  Manchmal darf es dann aber doch ein Klassiker sein: Schokolade, Kokos und Passionsfrucht passen einfach phänomenal zusammen. Die Passionsfrucht sorgt hier für den exotischen Kick und jede Menge Säure, die das reichhaltige Schokoladeneis und die dezent herbe Kokosnuss gut brauchen können…

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Da geht noch mehr: Sauer einlegen 2.0 Gebeizter Lachs mit Gin und Szechuan-Pfeffer, sauer eingelegte Mango, Miso-Mayonnaise

Gebeizter Lachs 2 QU 900

Sauer eingelegtes Gemüse steht nicht unbedingt in dem Ruf, die Speerspitze der Feinheit zu definieren. Dennoch ist eben dieses sauer eingelegte Gemüse, insbesondere in Form von Gürkchen, bei Schwangeren, Alkohol-Geschädigten und Kartoffelsalat-Freunden enorm beliebt. Nicht zu vergessen der nächtliche Gang zum Kühlschrank: wenn den, eigentlich schon horizontal Gebetteten, der Hunger derart juckt, dass er den Gang auf unbestrumpften Füßen durch den Nacht-kalten Flur in die Küche ernsthaft in Erwägung zieht, dann ist eine Fleischwurst-Stulle mit saurer Gurke als Betthupferl einfach unschlagbar. Da allerdings selbst alle diese Anlässe zusammen nicht übermäßig häufig vorkommen, hat die Popularität von sauer eingelegtem Gemüse in den letzten Jahrzehnten doch arg gelitten…

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Eine Wissenschaft für sich: Sauerteig füttern und auffrischen… Mischbrot 50/50

Sauerteig füttern 5050 1 QU 900

Wer sich mit dem Thema Sauerteig beschäftigt, der stolpert eher früher als später über Brot-Rezepte, die ausschließlich Sauerteig als Triebmittel vorsehen. Die Idee, auf Hefe zu verzichten, gefällt mir persönlich sehr gut, denn sie hat etwas sympathisch Archaisches. Dennoch kam mir die Aufmerksamkeit, die insbesondere in den sozialen Netzwerken der Frage „Mit Hefe oder nicht?“ geschenkt wird, lange Zeit etwas albern vor. Denn ich hege nach wie vor den Verdacht, dass diese Frage überdurchschnittlich häufig von Männern thematisiert wird, so „Mein Sauerteig ist stärker als Deiner – Grunz – Grunz“-mäßig. Mittlerweile habe ich jedoch das Gefühl, dass Sauerteig in der Tat einen erheblichen Vorteil hat: die Brote schmecken einfach besser. Denn Hefe schmeckt eben doch häufig durch, und ich meine beobachtet zu haben, dass reine Sauerteig-Brote komplexer und, wenn man so will, sauberer schmecken als Brote mit Hefe.

Bis man einen Sauerteig jedoch soweit hat, dass er keine Hefe-Unterstützung mehr benötigt, bedarf es eines gewissen Maßes an Frustrationstoleranz und Durchhaltevermögen (eine ganze Menge allgemeiner Erkenntnisse zum Thema Ofentrieb habe ich hier schon mal abgelassen). Mir persönlich z.B. war lange unklar, was denn jetzt bitteschön der Unterschied zwischen Sauerteig füttern und Sauerteig auffrischen ist und wann man welche dieser Methoden anwendet. Für alle, denen es möglicherweise ähnlich geht, habe ich versucht, meine Erkenntnisse kurz und knapp zusammen zu fassen…

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Es geht schon wieder los: Spargelrisotto Spargelrisotto mit Lachs

Spargelrisotto 1 QU 900

Ich liebe Spargel. Das ist an sich keine besonders spannende oder mitteilungswürdige Erkenntnis. Über den herrlichen Geschmack hinaus (bei dem ich übrigens völlig einig mit Niki Segnit bin, die den grünen Spargel dem weißen heftig vorzieht) ist mir Spargel aber aus einem ganz anderen Grund sehr sympathisch: er hat sich weitgehend seine Saisonalität bewahrt.

Während man – insbesondere bei den beliebten Produkten – kaum Obst- und Gemüsesorten findet, die konsequent in einem, auf die Saison beschränkten, Zeitraum angeboten werden, ist die Spargelzeit relativ strikt begrenzt…

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Kleine Topfenknödel Krise Topfenknödel mit Brioche, Kirschgel und Passionsfruchtgel

Topfenknödel 1 900 QU

Das Bloggen steckt in der Krise. Also: nicht das Bloggen im Allgemeinen. Mein Bloggen steckt in der Krise. Besaßen die Texte früher die Charmanz, sich mit ausreichendem Vorlauf und in bester Verfassung in meinem Kopf einzufinden, so ist der kreative Teil meines Hirns, bis auf gelegentlich durchwehende Staubknäule, aktuell gähnend leer. Dazu gesellt sich eine mitunter enervierende Differenz zwischen Eigen- und Fremdwahrnehmung. Ein gutes Beispiel ist das folgende Rezept. Ich so: total begeistert, freu! Die Ehefrau: also, süße Klöße sind ja sowieso nicht so mein Ding.  Der Sohn: muss ich den Kloß ganz essen? Da kann man sich als Blogger schon mal existentielle Gedanken über Sinn und Unsinn machen und sich fragen, ob die Zeit nicht besser woanders investiert wäre.

Damit soll es aber gut sein mit dem Selbstmitleid. Ich ziehe mich selber aus dem Sumpf und sage: die Texte werden bald schon wieder fließen und wer grundsätzlich süße Klöße sowie die herbe, etwas säuerliche Grundaromatik von Quark mag (unser Sohn offensichtlich nicht), der wird diese Klöße lieben…

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