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Japan kulinarisch (2/2) – von Takayama nach Kyoto

Takayama – Fermentieren für Fortgeschrittene, Präzisionsgrillen Teil II, Wagyu-Beef

Unsere nächste Station ist Takayama. Das Örtchen liegt malerisch in den japanischen Alpen und ist unter anderem bekannt für seine Altstadt, diverse historische Dörfchen in der Umgebung sowie für zwei Frühmärkte, auf denen man sich mit unzähligen Köstlichkeiten versorgen kann.

In Takayama haben wir Glück mit der Kirschblüte. Von der hatten wir in Tokio nur Reste mitbekommen. Ich bin wirklich kein großer Blumen- und Blüten-Fan  – solange sie nicht essbar sind. Aber die Kirschblüte in Japan ist selbst für mich eine tief-emotionale, bewegende Erfahrung. Continue Reading

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Japan kulinarisch (1/2) Das Weltbild neu kalibriert

Ruhig geworden ist es auf diesem Blog.

Zumindest von meiner Seite.

Die Zugriffszahlen dagegen sind weiterhin prima. Dafür vielen Dank 🙂

Der Grund für meine Zurückhaltung ist, zumindest für meine Familie und mich, sehr erfreulich: wir sind auf Weltreise.

Wir nutzen das halbe Jahr, bevor unser kleiner Sohn in die Schule kommt, und bereisen einige Ziele, die wir schon lange im Visier hatten (Fotos findet Ihr auf meinem Instagram-Account).

Start war bereits Anfang Februar mit zwei Monaten in Südafrika und Namibia. Die nächste Station, von der wir vorvergangene Woche nach Hause zurückgekehrt sind, war Japan. Und in einigen Tagen geht es, wenn das Wetter passt, weiter nach Norwegen.

Die Zeit vor dem Sabbatical war anstrengend: viel Arbeit, parallel die Reiserouten ausarbeiten und, zumindest für Afrika und Japan, Unterkünfte buchen. Dazu zuhause alles das erledigen, was nicht 6 Monate liegen bleiben kann.

Da konnte die Zeit schon Mal knapp werden.

Definitiv keine Zeit fürs Bloggen.

Das wird sich nach unserer Rückkehr im August wieder ändern.

Doch bevor es dann im Spätsommer hier mit neuem Elan weitergeht, möchte ich Euch an dieser Stelle mitnehmen auf einen kulinarischen Ausflug nach Japan. Ein Land, das es in Sachen Esskultur spielend mit Frankreich aufnehmen kann. Kein Wunder also, dass Alain Ducasse bekennender Japan-Fan ist und, nach eigener Aussage, bereits 150 (!!!) Mal das Land der aufgehenden Sonne bereist hat. Continue Reading

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Marokko (2/2): von der Sahara nach Essaouira

Der Treffpunkt für das Chebbi Camp ist ein unscheinbares Haus am Rande von Merzouga.

Der Empfang ist herzlich, wir kriegen Tee und können uns ausruhen. Es gibt sogar Räume mit Betten, in denen man die Zeit bis zur “Abfahrt” mit einem Schläfchen überbrücken kann.

Es ist mittlerweile gute 35 Grad heiß. Das Kicken, das ich dem kleinen Mann heute Morgen vor der Abfahrt naiverweise versprochen habe, dauert keine 10 Minuten und endet mit einem freundschaftlichen Unentschieden sowie dem zügigen Rückzug in die etwas kühleren Räumlichkeiten.

Kurz nach 17 Uhr geht es los: das Gepäck kommt auf den Jeep, die Kamele werden gesattelt, wir steigen auf und reiten Richtung Dünen. Natürlich ist das alles furchtbar touristisch, aber das ist uns völlig schnuppe, denn es macht Spaß und wir fühlen uns schon ein bisschen wie Lawrence von Arabien…

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Marokko (1/2): von Marrakesch bis in die Sahara

Meine Frau ist clever.

Das ist gut für sie und – meistens 🙂 – auch für mich.

Ein Beispiel: meine Frau wusste aus Erfahrung, dass es eine sehr gute Idee wäre, nach Marokko zu fahren. Sie machte sich aber auch keinerlei Illusionen darüber, dass ich freiwillig mitkommen würde.

Die Gründe für mein Sträuben, nahezu alle nordafrikanischen Länder betreffend, sind schnell erklärt: sie haben im Wesentlichen mit schlechten Erfahrungen aus einem Hurghada-Urlaub zu tun, der nun nahezu zwei Jahrzehnte zurück liegt.

Der ist mir allerdings in lebhafter Erinnerung geblieben: zum einen aufgrund der phänomenal aufdringlichen Händler.  Und zum anderen durch einen, mit dem Typhus verwandten, Virus, der sich am Abend vor der Abreise zurück nach Deutschland in meinem Darm mit großem Getöse bemerkbar machte. Ich erspare Euch die Details. Nur soviel: mitten in der Nacht mit hohem Fieber und einem massiven Magen-Darm-Infekt am, zur damaligen Zeit mit “rudimentär” sehr freundlich beschriebenen, Flughafen von Hurghada zu sitzen (bzw. zu liegen) und festzustellen, dass in den Toiletten nicht nur zehn Zentimeter hoch das Wasser steht sondern darüber hinaus ein, statt mit Zähnen mit stoischer Ruhe ausgestatteter, Greis das Toilettenpapier blattweise für jeweils eine DM verkauft, gehört nicht zu meinen bevorzugten Urlaubserinnerungen.

Was das Ganze mit Marokko zu tun hat? Ganz einfach: ich wollte nicht hin. Continue Reading

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