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Rote Bete

Herbst Rezepte

Rote Bete Carpaccio Rote Bete Carpaccio mit Himbeeren und Walnuss

Herbstlich ist es.

Der Sommer hat sich verabschiedet. Die Nächte werden kühler. Das Angebot auf den Wochenmärkten ändert sich deutlich: Kohl, Möhre, Kürbis, rote, gelbe und geringelte Bete, Äpfel und Birnen übernehmen die Vorherrschaft auf den Gemüseständen.

Ein guter Anlasse um sich, in Form eines herrlichen Rote Bete Carpaccio, nochmal der roten Bete zuzuwenden. Und gleichzeitig ein bisschen Werbung für dieses, leider zu Unrecht häufig gemiedene, Gemüse zu machen.

Rote Bete hat nämlich deutlich weniger Freunde als sie es verdient hätte. Es gibt kaum Lebensmittel, auf die so häufig das Feedback zurück kommt: „Bäh, mag ich nicht!“ Continue Reading

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Reisen bildet.

Diese Erkenntnis ist nicht wirklich neu, eigentlich sogar total abgedroschen und auch nicht immer korrekt: wer 14 Tage am Hotel-Pool nur Bierchen trinkt, bei dem wird es mit der Bildung wahrscheinlich eher nix.

Richtig ist aber: Reisen ist eine prima Gelegenheit um zu überprüfen, ob das eigene Weltbild mit der Realität übereinstimmt – oder eben nicht.

Schon einmal, nämlich in Marokko, war ich ziemlich überrascht, wie völlig verschwurbelt mein Bild einer ganzen Region war. Einzelne schlechte Erfahrungen, gespickt mit tendenziöser medialer Berichterstattung – und schon meint man, man hätte mächtig Ahnung, liegt in Wirklichkeit aber ziemlich daneben.

Das man aus solchen, falschen Weltbildern nicht einfach herausfindet, liegt übrigens an einer Besonderheit unseres Gehirns bzw. unserer Wahrnehmung, dem so genannten „confirmation bias“. Continue Reading

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Ist es schlimm, dass mit schöner Regelmäßigkeit neue Säure durchs kulinarische Dorf getrieben werden?

Wahrscheinlich nicht.

Denn glücklicherweise hat ja jeder Mensch die Freiheit, sich eigene Gedanken zu machen. Die helfen, das mediale Buzzword-Gewitter zu filtern und den Großteil davon sofort wieder zu vergessen.

Overnight-Oats? Hat meine Mutter schon vor 20 Jahren gemacht, lief damals unter dem Begriff „Müsli“.

Kale? Hieß bis vergangenes Jahr im deutschsprachigen Raum Grünkohl und war schon damals, wenn ich mich recht erinnere, lecker.

One-pot-pasta? Ich hoffe, ich trete hier niemandem zu nahe: das Konzept, alle Komponenten einer Pasta in nur einem Topf zusammen zu kochen, führt, logisch weitergedacht dazu, dass ich in demselben Topf auch gleich meinen Kaffee und die Eier fürs nächste Frühstück mitkochen kann.

Na ja, was ich sagen möchte: man kann das mit der Effizienz auch übertreiben…

Und „brutal lokal„?

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