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Brot

Köstliches Bierbrot und erste Erfahrungen eines Sauerteigneulings… Bierbrot, frei nach Plötz

Ich gebe es offen zu: mein neues Projekt „Sauerteig-Brot“ zehrt ein wenig an meinem Nerven. Die meisten Versuche enden zwar lecker, häufig gehen die Brote aber nicht ausreichend hoch.

Es gibt zwar eine ganze Menge hervorragender Spezialblogs und Foren. Doch sind diese, zumindest kurzfristig, nur begrenzt hilfreich.

Denn: ganz offensichtlich erfordert es für gute Sauerteigbrote eine Kleinigkeit, die man sich nicht anlesen kann: Erfahrung!

Um die optimale Gare zum Backen zu ermitteln soll man zum Beispiel mit einem bis drei Fingern vorsichtig den Teig eindrücken. Springt der Teig sofort zurück, ist er unterentwickelt. Bleibt die Delle, sollte man sehr zügig backen. Und zuckt die Delle noch leicht zurück, dann kann es los gehen!

Dumm nur: bei mir springt der Teig immer ein bißchen zurück. Mal etwas mehr, mal etwas weniger. Aber eindeutig ist das nie!

Das ist schlecht. Denn bei Sauerteig-Rezepten scheinen die Zeitangaben in Rezepten nur grobe Richtwerte zu sein und fallen damit als Orientierung weitgehend aus. Zu unterschiedlich und instransparent ist der Aktivitätsgrad des eingesetzten Anstellgutes, als das man sich an den Angaben im Rezept sicher orientieren könnte.

Da lobe ich mir das folgende Bierbrot-Rezept. Das ist Dank des eingesetzten Bieres herrlich rustikal aromatisch.

Und – noch besser: durch die kalte Gare ist dieses Sauerteig-Rezept dankenswerterweise ziemlich „foolproof“.

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