Du legst die Kichererbsen über Nacht in kaltem Wasser ein. Das Verhältnis sollte ungefähr 1:3 sein, also 900g Wasser bei 300g Kichererbsen.
Am nächsten Tag lässt Du die Kichererbsen abtropfen.
Dann gibst du die Kräuter, Spinat, Knoblauch, Ingwer, Zwiebeln, die Gewürze, den Zitronensaft und etwas Olivenöl in eine geeignete Küchenmaschine (Thermomix, Moulinette o.ä.) und mixt das Ganze zu einer Paste.
Die Paste gibst Du in eine ausreichend große Schüssel und mixt als nächstes die Kichererbsen, Erdnüsse, Backpulver wieder mit etwas Olivenöl zu einem Brei. Wie fein dieser Brei am Ende wird, ist Deinem Geschmack überlassen. Ich persönlich mag es etwas grober. Im Anschluss gibst Du den Kichererbsenbrei ebenfalls in die Schüssel und mischt das Ganze gut durch. Dann schmeckst Du mit Salz und Pfeffer ab.
Es sollte eine einigermaßen homogene Masse entstehen. Diese darf und sollte relativ feucht sein (damit die Falafel saftig werden), sie muss aber so kompakt sein, dass man aus der Masse Kugeln formen kann, die nicht auseinanderfallen.
Du kannst die Konsistenz justieren mit Semmelbröseln (am besten geröstet) und Olivenöl.
Dann geht die Masse in den Kühlschrank und sollte mindestens 30 Minuten quellen.
Wenn Du die Falafel frittieren möchtest, erhitzt Du ein neutrales Öl (z.B. Sonnenblumenöl) auf 170 bis 180°C.
Dann formst Du aus dem Teig Bällchen, lässt diese vorsichtig in das heiße Öl gleiten und frittierst die Falafel für 4-5 Minuten, bis sie außen gold- bis dunkelbraun sind.