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Desserts

Desserts Herbst

Armer Ritter braucht Whiskey

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Die ursprüngliche Idee zu diesem Rezept stammt von Joachim Wissler aus dem Restaurant Vendome in Bergisch Gladbach. Dass dieser Name auf meinem kleinen Blog öfter als der anderer Sterne-Köche auftaucht, ist kein Zufall sondern liegt daran, dass wir nur wenige Kilometer von diesem gastronomischen Mekka entfernt wohnen. Deshalb nutzen wir ein bis zwei Mal im Jahr die Chance festzustellen, dass die Küche im Vendome noch mal besser geworden ist obwohl wir beim letzten Besuch absolut sicher waren, dass nun aber bestimmt die Obergrenze des kulinarisch möglichen erreicht sei. Joachim Wissler ist ohne jeden Zweifel ein Ausnahmetalent auf seinem Gebiet, neigt jedoch auf der anderen Seite zu hyper-komplizierten und/ oder -aufwändigen Rezepten, die sich für das Nachkochen zuhause – vorsichtig formuliert – nur sehr eingeschränkt eignen. So wird das Brioche im Original-Vendome-Rezept zunächst in einer Ei-Sahne-Masse bei 90 Grad im Konvektomaten gedämpft. Ziel dabei ist, dem Armen Ritter ein maximal cremiges Innenleben zu verpassen. Das fertige Dessert im Restaurant war denn auch so gut, dass das Rezept ganz oben auf die Nachkoch-Liste rutschte. Und damit nahm das Drama seinen Lauf…

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Desserts Herbst

10 frische Kräuter für Desserts…

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Frische Kräuter sind eine phantastische Sache. Sie verleihen Gerichten Komplexität und Spannung. Sie vermitteln Frische und sie haben die einzigartige Fähigkeit, aus gutem Essen phantastisches Essen zu machen. Was wäre eine thailändische Suppe ohne Koriander und Thai-Basilikum? Was wäre Caprese ohne Basilikum? Und was wären leckere Kartöffelchen ohne eine ordentliche Portion Petersilie?

Und das schönste: der Einsatz von Kräutern macht nahezu keine Arbeit. Da stellt sich doch bei aller Begeisterung die Frage, warum dieses tolle Potenzial auf die herzhafte Küche beschränkt sein soll…

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Desserts Herbst

Keine Ahnung ist auch ’ne Ahnung – Erstaunliches über Pflaumen

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Der Sommer steckt voller Erkenntnisse: erst vor wenigen Wochen das Dicke Bohnen-Erlebnis in Berlin. Dann, vergangene Woche, ein ähnlicher Fall mit Pflaumen. Um ganz offen zu sein: bisher waren Pflaumen und Zwetschgen für mich weitgehend austauschbar. Die einen etwas größer, die anderen etwas kleiner. Tomato – Tomato. Umso größer war mein Erstaunen, als meine Frau mit Reineclauden und Mirabellen vom Markt wiederkam. Denn diese Pflaumen-Arten sind so wunderbar anders- und einzigartig, dass mich mein völliges Unwissen rückwirkend einigermaßen bestürzt. Selten ist mir so unmissverständlich klar geworden, wie kulinarisch verblödet ich bin. Ich spare mir jetzt das Bashing von Lebenmittelhandel und -industrie. An dieser Stelle sei deshalb nur gesagt, dass wir in Zukunft noch mehr auf dem Markt kaufen werden als bisher und dass es dringend geboten ist, sich etwas näher mit dem Thema „Pflaume“ zu beschäftigen…

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Desserts Sommer

Carribean Queen: Passionsfrucht, Schokolade und Kokos

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Food Pairing ist eine tolle Sache. Keine Frage. Spannende Geschmackskombinationen finden, Grenzen ausloten, Neues lernen – alles super.  Manchmal darf es dann aber doch ein Klassiker sein: Schokolade, Kokos und Passionsfrucht passen einfach phänomenal zusammen. Die Passionsfrucht sorgt hier für den exotischen Kick und jede Menge Säure, die das reichhaltige Schokoladeneis und die dezent herbe Kokosnuss gut brauchen können…

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Desserts Sommer

Kleine Topfenknödel Krise

Das Bloggen steckt in der Krise. Also: nicht das Bloggen im Allgemeinen. Mein Bloggen steckt in der Krise. Besaßen die Texte früher die Charmanz, sich mit ausreichendem Vorlauf und in bester Verfassung in meinem Kopf einzufinden, so ist der kreative Teil meines Hirns, bis auf gelegentlich durchwehende Staubknäule, aktuell gähnend leer. Dazu gesellt sich eine mitunter enervierende Differenz zwischen Eigen- und Fremdwahrnehmung. Ein gutes Beispiel ist das folgende Rezept. Ich so: total begeistert, freu! Die Ehefrau: also, süße Klöße sind ja sowieso nicht so mein Ding.  Der Sohn: muss ich den Kloß ganz essen? Da kann man sich als Blogger schon mal existentielle Gedanken über Sinn und Unsinn machen und sich fragen, ob die Zeit nicht besser woanders investiert wäre.

Damit soll es aber gut sein mit dem Selbstmitleid. Ich ziehe mich selber aus dem Sumpf und sage: die Texte werden bald schon wieder fließen und wer grundsätzlich süße Klöße sowie die herbe, etwas säuerliche Grundaromatik von Quark mag (unser Sohn offensichtlich nicht), der wird diese Klöße lieben…

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