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Desserts Sommer

Carribean Queen: Passionsfrucht, Schokolade und Kokos

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Food Pairing ist eine tolle Sache. Keine Frage. Spannende Geschmackskombinationen finden, Grenzen ausloten, Neues lernen – alles super.  Manchmal darf es dann aber doch ein Klassiker sein: Schokolade, Kokos und Passionsfrucht passen einfach phänomenal zusammen. Die Passionsfrucht sorgt hier für den exotischen Kick und jede Menge Säure, die das reichhaltige Schokoladeneis und die dezent herbe Kokosnuss gut brauchen können…

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Fisch & Meeresfrüchte Gemüse methoden & zusammenhänge Sommer

Da geht noch mehr: Sauer einlegen 2.0

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Sauer eingelegtes Gemüse steht nicht unbedingt in dem Ruf, die Speerspitze der Feinheit zu definieren. Dennoch ist eben dieses sauer eingelegte Gemüse, insbesondere in Form von Gürkchen, bei Schwangeren, Alkohol-Geschädigten und Kartoffelsalat-Freunden enorm beliebt. Nicht zu vergessen der nächtliche Gang zum Kühlschrank: wenn den, eigentlich schon horizontal Gebetteten, der Hunger derart juckt, dass er den Gang auf unbestrumpften Füßen durch den Nacht-kalten Flur in die Küche ernsthaft in Erwägung zieht, dann ist eine Fleischwurst-Stulle mit saurer Gurke als Betthupferl einfach unschlagbar. Da allerdings selbst alle diese Anlässe zusammen nicht übermäßig häufig vorkommen, hat die Popularität von sauer eingelegtem Gemüse in den letzten Jahrzehnten doch arg gelitten…

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Desserts Sommer

Kleine Topfenknödel Krise

Das Bloggen steckt in der Krise. Also: nicht das Bloggen im Allgemeinen. Mein Bloggen steckt in der Krise. Besaßen die Texte früher die Charmanz, sich mit ausreichendem Vorlauf und in bester Verfassung in meinem Kopf einzufinden, so ist der kreative Teil meines Hirns, bis auf gelegentlich durchwehende Staubknäule, aktuell gähnend leer. Dazu gesellt sich eine mitunter enervierende Differenz zwischen Eigen- und Fremdwahrnehmung. Ein gutes Beispiel ist das folgende Rezept. Ich so: total begeistert, freu! Die Ehefrau: also, süße Klöße sind ja sowieso nicht so mein Ding.  Der Sohn: muss ich den Kloß ganz essen? Da kann man sich als Blogger schon mal existentielle Gedanken über Sinn und Unsinn machen und sich fragen, ob die Zeit nicht besser woanders investiert wäre.

Damit soll es aber gut sein mit dem Selbstmitleid. Ich ziehe mich selber aus dem Sumpf und sage: die Texte werden bald schon wieder fließen und wer grundsätzlich süße Klöße sowie die herbe, etwas säuerliche Grundaromatik von Quark mag (unser Sohn offensichtlich nicht), der wird diese Klöße lieben…

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Fisch & Meeresfrüchte Gemüse Sommer

Fettig aber ehrlich: Chorizo

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Wer den Lebensmittel-Markt aufmerksam betrachtet, der kommt kaum an der Erkenntnis vorbei, dass die gezielte, systematische Täuschung der Verbraucher fester Bestandteil des Angebotes ist. Dahinter steckt kein finsterer Superbösewicht, sondern eine zunehmend Industrie-freundliches politisches System, das die Vernunft erschreckend konsequent dem Wachstums-Imperativ unterordnet. Der Süßstoff potenziell krebserregend? Wird schon so schlimm nicht sein! Dutzende artifizielle Zusatzstoffe in einem Puddingteilchen? Kein Problem: denn die Industrie muss laut Gesetzt nur diejenigen Zusatzstoffe ausweisen, die nach dem Backen im Produkt noch aktiv sind. Und was passiert, wenn auch bei der letzten Schlafmütze angekommen ist, dass Glutamat irgendwie ungut ist? Dann wird es leicht modifiziert, in Hefeextrakt umbenannt – und alles ist wieder prima.

Ein echtes Highlight sind die meisten fett-reduzierten Produkte: da behauptet die Industrie ernsthaft, ein fett-reduziertes Sahnesubstitut, dass überwiegend aus nicht sehr wertvollen Pflanzenfetten, Stabilisatoren und Emulgatoren besteht, sei langfristig gesünder als Sahne. Seine Vollendung erfährt dieses Märchen in Sahne-Ersatzprodukten auf Sojabasis, die es mit Gen-manipuliertem Soja und den oben erwähnten Emulgatoren, Stabilisatoren und Co. tatsächlich in die Bio Märkte schaffen. Da kann man der Industrie noch nicht einmal einen wirklichen Vorwurf machen: denn wer als Konsument diese Geschichte ernsthaft glaubt, der hat es irgendwie nicht besser verdient.

Da lobe ich mir die Chorizo. Die versucht gar nicht erst ihr Fett zu verstecken… Continue Reading

Gemüse Sommer

Japanisch für Anfänger – Aubergine mit Ingwer und Soja

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Den größten Teil meines Lebens habe ich ein Verhältnis zur Aubergine gepflegt, das mit dem Begriff „ablehnend“ wohlwollend beschrieben ist.

Das mag zum einen mit meiner kulinarischen Sozialisation zu tun haben: die familiären Vorlieben für grunddeutsche Lebensmittel wie Erbsen, Blumenkohl und Kartoffeln haben in meiner Jugend wenig Raum für Experimente geöffnet. In einem Umfeld, in dem sich Reis als Beilage bereits ein wenig wie der berühmte Ritt auf der Rasierklinge anfühlt, ist für Auberginen schlicht und einfach kein Platz.

Zum anderen sind Auberginen etwas kniffelig in der Zubereitung, denn sie setzen ein gewisses Maß an Leidenschaft und kulinarischer Intelligenz voraus. Behandelt man sie falsch, verwandeln sie sich in ein bitter-muffiges Neutrum, auf das eine herrliche Beschreibung des sehr lesenswerten Willi Igel passt, die dieser eigentlich für glatte Petersilie vorgesehen hat:

„Schmeckt nach nichts – das aber penetrant.“

Und deshalb  – Stichwort: kulinarische Intelligenz – ist es auch kein Wunder, das meine Läuterung die Aubergine betreffend ausgerechnet in einem – übrigens sehr empfehlenswerten –  japanischen Restaurant stattgefunden hat…

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