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Fleisch Gemüse Herbst

Gute Beete, schlechte Beete Entrecôte & Ofengemüse: Gelbe und pinke Beete, Möhrchen

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Ich bin aufgewühlt.

Doch zunächst eine kleine Geschichte: wir waren vor einigen Wochen im Herbst-Urlaub in der Bretagne – vier Stationen in knapp drei Wochen, unter anderem in einem wunderbar renovierten Landhaus zwischen St. Malo und Dinan mit angegliedertem Bio-Bauernhof (sehr zu empfehlen übrigens). Ein Traum für Foodies! Nachmittags dem Gastgeber eine Wunschliste schreiben und ein Stündchen später steht ein herrlicher Korb mit Gemüse auf dem Tisch, das direkt aus der Erde kommt. An einem Abend haben wir dort Ofengemüse geröstet: pinke Beete, Zucchini, kleine Auberginen, Kartoffeln und Paprika. Dazu ein gutes Stück Fleisch. Ein Traum.

Zwei Wochen später, am ersten Tag zuhause, hatten wir Lust, dieses Erlebnis zu wiederholen. Mangels Markt gab es Gemüse aus dem Supermarkt, die Zubereitung war identisch mit der in Frankreich.

Und? Hat es geschmeckt?

Nein, hat es nicht!!! Continue Reading

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Schweinebauch Sous Vide (2/2): Vives les vacances! Schweinbauch Sous Vide, Frühlingszwiebeln, Shitake-Pilze, Zitronengras-Sauce

Schweinenbauch Sous Vide mit Frühlingszwiebeln und Shitake-Pilzen

Es ist geschafft 🙂 Nach knapp drei wunderbaren Wochen in der Normandie und der Bretagne sind die Akkus aufgeladen, der Kopf ist voll mit Eindrücken und Ideen sowie der ein oder anderen Erkenntnis. Bis mein kleiner Blog wieder richtig an Fahrt aufnimmt wird es zwar noch etwas dauern, bis dahin habe ich aber noch eine schöne Variante des Sous Vide-Schweinebauches für Euch…
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Schweinebauch Sous Vide (1/2): und es hat zoom gemacht… Schweinebauch Sous Vide, eingelegte Senfkörner, Pfirsich-Chutney, Wasabi, Soja

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Vor einigen Monaten hatte ich das große Glück, an einem, für mich ganz besonderen weil überaus hilfreichen, Coaching teilnehmen zu dürfen. Wesentliche Grundlage des Coaching war das so genannte Züricher Ressourcen-Modell. Dabei ist es das Ziel, über die Auswahl von Bildern und freies Assozieren von entsprechenden Eigenschaften zu einem persönlichen Motto zu kommen. Dieses Motto kann dann, wenn alles funktioniert wie es soll, als Leitbild, Stabilisator und Energiespender dienen.

Die wesentliche Herausforderung der Methode ist es, dass richtige Motto zu finden. Das wiederum erschien mir im Vorfeld nicht ganz einfach, denn: wie soll man das richtige Motto erkennen? Der Coach meinte, ich solle mir da mal keine Sorgen machen, wenn wir das für mich passende Motto gefunden hätten, würde ich das schon deutlich (!) spüren.

Ich gebe zu: ich war skeptisch…

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Entenbrust Sous Vide – über Steinen zu den Sternen Entenbrust Sous Vide, Süßkartoffel-Püree, Zwiebelschaum, Heidelbeeren

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So! Die ersten drei Sous Vide-Experimente sind erledigt: Oktopus, Flank Steak und Entenbrust durften – nacheinander natürlich 🙂 – in die Badewanne.

Zeit, ein erstes Fazit zu ziehen…

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Böser Affe, gute Idee: pulled Lammkeule mit Avocado, Rettich und Sesam Pulled Lammkeule, sauer eingelegter Sellerie, Acocado-Creme, Sesam-Joghurt

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Als ich klein war, hatte ich das zweifelhafte Vergnügen die erste Reformhaus-Welle mitzuerleben. Ich war damals zu jung um meine Erfahrungen zu reflektieren, hatte aber das klare Gefühl, dass in diesen Läden irgendetwas Ungutes vor sich geht. Es roch immer undefinierbar gleich, irgendwie ungeflüftet. Die Menschen, vorwiegend Frauen, die die Reformhäuser besuchten, sahen ungesund aus und hatten etwas, sehr vorsichtig formuliert, blutleeres an sich. Die Lebensmittel, die meine Mutter in diesen Reformhäusern kaufte, schmeckten ohne Ausnahme grauenhaft. Beim Verzehr der Grünkernbratlinge habe ich das erste Mal erlebt, dass etwas, das nach gar nichts schmeckt, trotzdem ekelhaft sein kann. Der Sauerkrautsaft war ein Alptraum und der Brottrunk die nicht für möglich gehaltene Steigerung.

Mittlerweile glaube ich zu verstehen, wo das Problem lag (und liegt): es ist die völlige Abwesenhaft von Leidenschaft. Essen, dass in seiner besten Ausprägung nicht nur satt macht sondern für Genuss und Freude sorgt, wurde in diesen Läden auf eine quasi-medizinische Perspektive reduziert. Es zählte nur, was vermeintlich gut für den Köper war. Und weil nach alter Schule Medizin bitter sein muss, schmeckten die gesunden Produkte entsprechend. Ich kann mich an die Mutter eines guten Freundes erinnern, die in einer biologisch-manischen Phase Salz und Zucker komplett aus ihrer Küche verbannt hatte. Wie der Kuchen dort auf Kindergeburtstagen schmeckte, kann man sich gut vorstellen…

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