Browsing Tag

Dehydrieren

Frühling Snacks

Beautiful Säure – Rhabarber-Chips

rhabarber-chips-8-900-quer

Es gibt Rezepte, da spürt man als Food Blogger die Grenzen der Digitalisierung ganz besonders deutlich – Brote zum Beispiel. Wenn der betörende Duft frisch gebackenen Brotes durch die Küche zieht, dann möchte man den Geruch einfangen, in Nullen und Einsen verwandeln und um die Welt schicken. Aber: es geht halt nicht.

Bei diesem Rezept, den wunderbaren Rhabarber-Chips, ist es ähnlich: die feine, herrliche Knusprigkeit und die traumhafte, belebende Säure schreien einfach danach herumgereicht, probiert und bestaunt zu werden. Selbst meine Frau, eine hartnäckige Rhabarber-Verweigerin, ist hingerissen…  Continue Reading

Diese Beiträge könnten Dich auch interessieren:

Gemüse Herbst

Kohl – eine kleine Liebeserklärung Geräucherte Kürbis-Creme, dehydrierter Grünkohl, Rote Beete, sauer eingelegte Birne, Nussbutter-Schaum

kohl-900-2

Regelmäßigen Lesern von cookin’ wird nicht entgangen sein, dass ich meinen kleinen Blog gerne hier und da zur kulinarischen Traumatherapie nutze. Das ist günstiger als einen ausgebildeten Therapeuten zu bemühen und mindestens so effektiv. Nachdem es in diesem Zusammenhang schon mal um das Thema “Wirsing” ging, soll heute die Kohl-Familie im Allgemeinen im Zentrum der Betrachtungen stehen. Neben dem eben erwähnten Wirsing sind es vor allem zwei Begegnungen, die mein Verhältnis zum Kohl nachhaltig eingetrübt haben: zum einen handelt es sich um die, in überwiegend weiblich dominierten, Abnehm-Zirkeln hochgeschätzte Kohlsuppe, die durch das (viel zu) lange Kochen eine derartige olfaktorische Pestilenz verbreitet, dass durch den Geruch an sich jedes Hungergefühl final abgetötet wird. Zum zweiten ist mir der Rosenkohl aus Kindheitstagen in nachhaltigsten Erinnerungen geblieben. Bei letzterem handelt es sich nämlich – wie ich durch meine Recherchen gelernt habe – um diejenige Kohlsorten mit dem höchsten Anteil an schwefelhaltigen Verbindungen überhaupt und damit um die für Kinder mit Abstand ungeeignetste Variante. Hätte meine Mutter doch einen Blick in das phantastische, damals leider eben erst erschienene, Buch “On food and cooking” von Harold McGee geworfen – uns wäre die ein oder andere Auseinandersetzung erspart geblieben…
Continue Reading

Diese Beiträge könnten Dich auch interessieren: